Alaska - News

radios tv newspapers
anchorage daily news
Vol.Li NO.242 109 P.      ANCHORAGE,ALASKA,          Price 50 Cents
blablabla

Klicke hier für die neusten Alaska-Nachrichten (engl.)

! Die aktuellen deutschsprachigen Alaska Nachrichten befinden
sich nun auf folgenden Seiten. Dort können Sie auch Kommentare dazufügen
!

A L A S K A   N E W S A R C H I V

August:
Jagd nach seltenem Bären in Alaska verboten


Ein in einem Wald im US-Bundesstaat Alaska gesichteter, selten vorkommender Schwarzbär mit weißem Fell hat von der Landesregierung besonderen Schutz erhalten: In einer Notverordnung wurde am Freitag ein Jagdverbot erlassen. Das seltene Exemplar des normalerweise schwarzen Bären wurde vergangene Woche von einem Fotografen aus der Stadt Juneau entdeckt und abgelichtet. Es gebe keinen Zweifel daran, dass es sich dabei um einen weißen Bären handele, sagte der Fotograf, der den Aufenthaltsorts des Tieres so geheim wie möglich halten will. "Er ist nicht grau", fügte er hinzu. Nach seiner Entdeckung richtete sich Costello sogleich an das zuständige Amt und beantragte ein Jagdverbot. Dieses wurde rasch in einer Telefonkonferenz beschlossen. Der Bär ist der einzige seiner Art, der in der Gegend bislang gesehen wurde. In der in Kürze beginnenden Bären-Jagdsaison fürchtet der Fotograf dennoch um das Leben des seltenen Tieres. "Jetzt ist er zwar rechtskräftig geschützt, doch es gibt alle Arten von Schwachköpfen in dieser Welt".


Mai:
Alaska ist dufte: Kunst mit Elchdung beim Moose Dropping Festival


Wie in jedem Jahr frönen die Bewohner des Dörfchens Talkeetna auch am 13. Juli 2002 wieder einem seltsamen Hobby. Im Mittelpunkt steht dabei ein großer Haufen Elchmist. Was sich die Lehrer Tallkeetnas, einem Dorf vor den Toren des Denali National Parks, vor 20 Jahren ausdachten, um ihr Schulgebäude vor dem Abriss zu bewahren, ist seither Tradition und Besucherattraktion. Sie riefen das Moose Dropping Festival (Elchdung-Festival) ins Leben. Bis heute werden dabei aus Elchhaufen Kunstwerke kreiert - vom Ohrring bis zu Weihnachtsschmuck. Beim Moose Dropping Toss, einer Art Dartspiel, werden Elch-"Nuggets" auf eine Zielscheibe geschleudert. Neben diesem duftenden Ereignis hat der Denali National Park weitere spannende Attraktionen vor der überwältigenden Kulisse Alaskas zu bieten: Lachsfischen, Erkundungsfahrten mit dem Kanu, der Kampf mit den tobenden Naturgewalten beim River Rafting oder Aussichtsflüge zum berühmten Mount Mc Kinley.

[ Quelle: The Mangum Group ]


03. Mai:
Alaska führt wegen sinkender Öleinnahmen Einkommensteuer ein


Das Leben im Steuerparadies Alaska wird für die Bürger teurer. Sinkende Einnahmen aus der Ölförderung haben die Politiker des US-Bundesstaats veranlasst, nach 22 Jahren wieder eine persönliche Einkommensteuer einzuführen. Die vom Repräsentantenhaus am Donnerstag beschlossenen Steuersätze von 0,02 bis 2,19 Prozent blieben indes noch sehr moderat.

Um Haushaltslöcher zu stopfen will, der Bundesstaat auch erstmals an den mit 25 Milliarden Dollar gefüllten Sonderfonds "Alaska Permanent Fund" ran, der bislang jährlich an die Bürger eine Divividende aus seinen Investment-Erträgen zukommen ließ. Im vergangenen Jahr hatte nahezu jeder Bürger - auch Kinder - eine Dividende von 1850 Dollar ausgeschüttet bekommen. Jetzt beschloss das von den Republikanern dominierte Repräsentantenhaus, die Regierung an den Erträgen zu beteiligen.

Und um die erwartete Etatlücke von einer Milliarde Dollar endgültig zu schließen, soll erstmals seit 1983 die Steuer auf Alkohol angehoben werden. Das Glas Bier oder Wein wird künftig mit zehn Cents besteuert. Bislang wurde auf Bier ein Abgabe von 3,3 Cents und auf Wein eine von 4,4 Cents erhoben.

Der Haushalt in Alaska wird etwa zu drei viertel durch Einnahmen aus der Ölförderung gedeckt. Zuletzt war die Fördermenge aber deutlich rückläufig.

Ihr Kommentar


22. April:
Umweltschützer aus Alaska erhalten Goldmann-Preis


Für ihren Kampf gegen Ölbohrungen in Alaska sind drei Umweltschützer mit dem diesjährigen Goldmann-Preis ausgezeichnet worden. Ebenfalls geehrt wurden ein Ökologe für seinen Kampf zum Schutz der thailändischen Küsten, ein Gegner der Abholzungen in Somalia und ein Pole für seinen Einsatz ANZEIGE für den Ökotourismus. Die mit jeweils 125.000 Dollar (rund 140.000 Euro) dotierten Umweltpreise werden seit 1990 von einer Stiftung verliehen, die Richard Goldman mit seiner inzwischen verstorbenen Frau gegründet hat, einer Erbin des Jeans-Herstellers Levi Strauss. Die drei Alaskaer Jonathon Solomon, Sarah James und Norma Kassi sind Gwich'in-Indianer und leben in dem von der Ölförderung bedrohten Arctic National Wildlife Refuge, dem nördlichsten Naturschutzgebiet der USA. Sie sagten vor dem Kongress aus und handelten Umweltschutzabkommen aus. Ihr Einsatz wurde am vergangenen Donnerstag belohnt: Der amerikanische Senat lehnte am Donnerstag einen Zusatz zum Energiegesetz von Präsident George W. Bush ab, der die Bohrungen erlaubt hätte. «Wir habe eine weitere Hürde überwunden», sagte Kassi. Trotzdem rechne die Gruppe in Zukunft mit weiteren Bestrebungen, in Alaska nach Öl und Gas zu suchen.


10. April:
Mit der Pistenraupe über die Beringstraße


- Zwei britische Abenteurer, Steve Brooks und Graham Stratfort, schafften nun die welterste Überlandfahrt von Alaska nach Russland mit einem "Auto" - wobei diese Bezeichnung für das massive Snowbird 6-Gefährt nicht wirklich treffend ist. Die Ice Challenger Expedition von New York nach London fand ihren Höhepunkt in der Querung der 90 Kilometer breiten Beringstraße. Sie "auf dem Landweg" zu absolvieren, ist schon deshalb schwierig, weil es außer den Diomede Inseln kein Festland zwischen den beiden Kontinenten gibt - nur Treibeis. Dazu wurde eigens ein Amphibienfahrzeug entwickelt - der Snowbird 6. - der auf einer Pistenraupe mit Sechszylinder-Motor basiert und mit so genannten Archimedes-Schrauben kombiniert wurde, die Spike-bewehrten Rollen einer Dampfwalze ähneln.

A L A S K A   N E W S A R C H I V

03.Juli:
Anchorage Eishockeyteam bei eBay zu ersteigern


In den USA besteht erstmals die Möglichkeit, ein ganzes Eishockeyteam bei einer Versteigerung des Internetauktionshauses eBay zu erwerben. Am Dienstag wurden für die «Anchorage Aces» aus dem Bundesstaat Alaska 1,7 Millionen Dollar (1,73 Mio Euro) geboten. Die Versteigerung soll noch bis zum 8. Juli gehen. Der Besitzer des mit zwei Millionen Dollar verschuldeten Clubs versucht auf diese Weise, die Aces vor einem Bankrott zu retten. Ein erster Versuch Ende Juni endete nach Informationen der örtlichen Presse in einem Fehlschlag. Ein Gebot von 2,3 Millionen Dollar, nachdem die Auktion abgebrochen wurde, erwies sich als Scherz. Clubbesitzer Mike Cusack gibt den Wert des Vereins mit 3,5 Millionen Dollar an. Er verlässt sich bei seinen Versuchen, den Verein zu retten, allerdings nicht ganz auf virtuelle Gebote. Zeitgleich zur Internet-Versteigerung verhandelt er mit einer Gruppe örtlicher Geschäftsleute über einen Verkauf des Teams.


10. Mai:
Eiswette in Alaska - Prämie geht diesmal durch sechs


Sechs Personen müssen sich in diesem Jahr die Prämie für den richtigen Tip bei der sogenannten Nenana-Eiswette teilen. Das teilten die Manager der Wette in der kleinen Ortschaft Nenana mit.

Seit der Zeit des Eisenbahnbaus 1917 wird jedes Jahr beim "Nenana Ice Classic" munter drauflos gewettet, wann das Eis auf dem Tanana-Fluss im Inneren von Alaska schmilzt. Tag und Uhrzeit müssen möglichst genau vorausgesagt werden. Die "kälteste Wette der Welt" ist inzwischen zu einer Art nationaler Lotterie geworden, an der man sich auch über Internet beteiligen kann.

In diesem Jahr wurden dazu rund 300.000 Teilnahmescheine verkauft, die Siegesprämie betrug 304.000 Dollar. Als Zeichen dafür, dass das Eis geschmolzen ist, gilt das Einsacken eines Dreifußes, wie ihn einst die Landvermesser benutzten. Der Dreifuß wird im März in der Flussmitte auf dem Eis aufgestellt. Beim Einsinken ins Wasser wird eine Leine betätigt, die dann den "Schmelz-Alarm" auslöst. Dies war am Dienstag um 21.31 Uhr Ortszeit der Fall.

Die Region war ursprünglich Indianergebiet. "Nenana" heißt in der Sprache der Athabaska-Indianer "guter Platz, um sich zwischen zwei Flüssen niederzulassen". Auch heute leben in der kleinen Siedlung, die auch wegen ihrer Schlittenhunde-Rennen über Alaska hinaus bekannt ist, rund 50 Prozent Indianer neben Weißen und einigen Eskimos.


April:
Ausbau zur Sommersaison: Hotels in Anchorage bieten ihren Gästen mehr Zimmer


Alaska Reisende kommen künftig auf ein noch breiteres Angebot an Unterkunftsmöglichkeiten zurückgreifen. Mehrere große Hotels in Anchorage haben vor Beginn der Sommersaison im Juni ihre Zimmerkapazität ausgeweitet.

Völlig neue Räume beziehen Gäste, die sich im Aspen Hotel einmieten. Die Eröffnung ist zum Saisonbeginn im Sommer vorgesehen. Ein Swimming Pool und ein Wellness-Center sorgen für Entspannung nach einer Shopping-Tour oder einem Ausflug in die nahe gelegenen Chugach Berge. Auch das Hilton Garden Inn hat sein Angebot erweitert und verfügt nun über 125 Zimmer. Mit dem Airport Shuttle Service gelangen die Gäste problemlos zum Hotel mit Business Center und Meeting rooms für insgesamt 130 Personen.Im südlichen Teil von Anchorage gelegen befindet sich das Diamond Center Hotel. Es grenzt direkt an die Diamond Center Shopping Mall, so dass auch einem abendlichen Bummel nichts im Wege steht. Anschließend bietet sich ein Barbecue auf dem direkt vor dem Hotel gelegenen Grillplatz an, bei dem die Gästen den Ausblick auf die umliegende Wildnis genießen können.

[ Quelle: The Mangum Group ]


18. April:
US-Senat kippt Buhs Pläne zu Ölförderung in Alaska


Der US-Senat hat am Donnerstag gegen den Plan von Präsident George W. Bush zur Ölförderung in einem Naturschutzgebiet in Alaska gestimmt. Bushs republikanische Partei bekam die nötigen 60 Stimmen für eine Beendigung der Debatte nicht zusammen. Damit lehnte die Kammer den Teil von Bushs Energiegesetz ab, das die Erschließung von Vorkommen in dem Arctic National Wildlife Refuge (ANWR) ermöglicht hätte. Bush hatte den Plan zum Kernstück seiner neuen Energiepolitik gemacht. Diese sieht eine zunehmende Verwendung von einheimischen fossilen Brennstoffen und der Kernenergie vor. Zudem hatten die Bush-Regierung und viele republikanische Senatoren die Erschließung der Gebiete als eine Frage der Nationalen Sicherheit dargestellt. Die Vorräte in Alaska sollten die USA unabhängiger von Ölimporten aus Staaten wie Irak machen.


17. April:
US-Militär vergibt Aufträge für Raketenabwehr-Testanlagen


Die USA werden demnächst mit dem Bau einer Testanlage für ihre geplante Raketenabwehr beginnen. Das teilte das Verteidigungsministerium in Washington mit. Demnach sind die Aufträge für Installationen in Alaska und auf der Aleuten-Insel Shemya für 250 Millionen Dollar vergeben worden. Sie sollen im Oktober 2004 fertig sein. Dort sollen dann bodengestützte Abfangraketen weiter erprobt werden. Bei den vergangenen vier Versuchen hatten die Waffen anfliegende Raketen getroffen und ausgeschaltet.


Anchorage Local News
Archiv [Alte Nachrichten]
Roden und Buddeln für Raketensilos in Alaska Bedrohung für das Arctic Refuge
Neun Tote bei Flugzeugabsturz in Alaska Million Liter Öl aus Pipeline in Alaska geflossen
Pentagon plant Raketentestzentrum in Alaska Briten wollen Beringstraße ueberqueren
Fahrscheine für Alaska-Fähren reservieren Lachsmangel bedroht die Schlittenhunde
Bär tötete Camper in Alaska 4 Tote bei Absturz von Kleinflugzeug in Alaska
Zwei vermisste Bergsteiger in Alaska wohlauf Urteil zu Gunsten von Seelöwen vor Alaska
Zwei Bergsteiger in Alaska in Lawine vermisst Österreicher vom Mt McKinley gerettet
Alaska Travel Pass Greenpeace startet Protest im Polareis
Gesetz gegen Ölverschmutzung Wolf in Alaska nach Angriff auf Jungen getötet
Alaska Airlines-Flugzeug abgestürzt 2000 Eingeschlossene in Alaska befreit
Raketenabwehr versagte Schnee treibt Elche in Alaska in den Tod
Reedereien verschenken Spezialschiffe Rekord-Starterfeld bei Hundeschlittenrennen
Katastrophenalarm in Alaska Einspruch gegen Exxon-Urteil abgelehnt
Frau in Alaska durch Lawine getötet 6 Tote bei Cessna-Absturz in Alaska
BP Amoco einigt sich mit Alaska Wo sich das Jahrtausend zuletzt verabschiedet
Raketenabwehr in Alaska geplant Bürger Alaskas teilen Dividende nicht
Gigantisches Gemüse aus Alaska 8 Tage in Schneewüste Alaskas überlebt
Gigantische Lawine in Alaska Mount McKinley soll wieder Denali heißen
Erdbeben in der Region Anchorage Mensch und Bär
Handel mit bedrohten Arten Schwindender Ölboom bringt Alaska in Not
Decade After Valdez Oil Spill Hundefutter per Hubschrauber nach Alaska
Bitter cold no deterrent for Yukon Quest racers TV-Team in Alaska nach Wochen befreit
Huskyrennen in Alaska / Kanada 1600 Alaska-Touristen an Grippe erkrankt
Broker Service



H O M E
__________________HOME__________________
all rights reserved /  copyright 1996-2010 © RnR-Projects / http://www.alaska-info.de / kontakt : webmaster@alaska-info.de